Fördergrundsätze

Die Fördertätigkeit der Carl-Zeiss-Stiftung erstreckt sich nicht auf alle wissenschaftliche Disziplinen. Nach § 1 Absatz 3 des Stiftungsstatuts konzentriert sich die Wissenschafts-
förderung auf Maßnahmen zugunsten naturwissenschaftlicher und mathematischer Studien in Forschung und Lehre sowie von anderen Wissenschaften, die der Tätigkeit der Stiftungs-
unternehmen und der mit ihnen verbundenen Unternehmen zugrunde liegen. Von der Fördertätigkeit der Stiftung nicht erfasst sind dabei Architektur und klinische Medizin.
Nach dem Statut beschränkt sich die Fördertätigkeit der Stiftung außerdem auf staatliche Hochschulen der drei Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen, in denen die Stiftung und die Stiftungsunternehmen ihren Sitz haben. Grundlage der Förderung sind Förderprogramme, die ausgeschrieben werden. In einem wettbewerblichen Verfahren werden nach wissenschaftlicher Begutachtung die besten Anträge ausgewählt und gefördert.

Mittelfristig angestrebt wird eine Ausgewogenheit der Fördertätigkeit in den drei Bundes-
ländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Allerdings ist diese Ausge-
wogenheit dem Exzellenzprinzip untergeordnet. Die Förderentscheidungen richten sich demnach ausschließlich nach der wissenschaftlichen Qualität der Anträge.